„Es macht Spaß, neue Zeichen zu setzen. Immer wieder. Jeden Tag.“

„Es macht Spaß, neue Zeichen zu setzen. Immer wieder. Jeden Tag.“

„Es macht Spaß, neue Zeichen zu setzen. Immer wieder. Jeden Tag.“ 2400 1600 Hubertus Väth

Hubertus Väth hat NewMark vor fast einem Vierteljahrhundert gegründet. Heute ist NewMark Marktführer, wenn es darum geht, Fondsgesellschaften und Investoren ins rechte Licht zu rücken. NewMark arbeitet zudem für Vorstände und Aufsichtsräte, für Eigentümer und Unternehmer, für Bankiers und Banken, für Start-ups und Traditionsunternehmen, für Anwälte, Institutionen und Verbände, die etwas zu sagen haben. Meist über lange Jahre.

Herr Väth, im Internetzeitalter wird der Kampf um Aufmerksamkeit immer heftiger. Wie schafft man es da überhaupt noch, wahrgenommen zu werden?

Die Neugierde des Menschen ist unbegrenzt. Genau deshalb verbringen die Menschen in Deutschland heute mehr als zehn Stunden am Tag mit Medien aller Art, im Jahr 2000 waren es noch weniger als sieben Stunden. Logisch, dass auch das Angebot wächst. Kommunikation ist dadurch viel schneller geworden. Mir macht es Spaß, dieses Tempo mitzugehen. Jeder Tag ist voller Überraschungen. Das macht unsere Arbeit spannend. Zeitlos richtig ist, dass gute Kommunikation auf Inhalte und Emotionen setzt und die Menschen packt: bei ihrer Neugierde, beim Verantwortungsgefühl, bei ihren Sorgen, und manchmal auch bei ihrer Gier. Kommunikation funktioniert immer am besten über Menschen, die spannend erzählen können. Wir tauchen gerne in Geschichten ein. Das Kino im Kopf toppt jeden Film. Gute Kommunikation erzählt also, löst Bilder aus, lässt Emotionen Raum, schafft Erinnerungen, eröffnet neue Sichtweisen und überrascht. Aber, und das ist erfreulicherweise zurückgekehrt, gute Kommunikation ist auch Werten verpflichtet.

Welche Werte sind für NewMark und für Sie ganz persönlich wichtig?

Zu Fakten gibt es keine Alternative. Und jede Aufgabe verdient es, dass man das Beste gibt. Es gibt außerdem nichts, was ein Team nicht besser könnte als der Einzelne. Dann Zuhören. Und Empathie, um andere Perspektiven zu sehen. Immer auch Mut zum Risiko … aber nach verantwortungsvoller Vorbereitung! Und Loyalität steht für mich ganz weit oben. Zum einen gegenüber unseren Kundinnen, auch in schwierigen Phasen, zum anderen im Kreis der Kolleginnen. Gerade in einem kleinen Unternehmen muss man zusammenhalten. Und das mag sehr altmodisch klingen: Dankbarkeit. Es sind die langfristigen Beziehungen im Leben, die wirklich zählen. Ich glaube, das ist der Grund, dass wir heute viele Kund*innen haben, mit denen wir schon lange zusammenarbeiten und ich jeden Morgen gerne zur Arbeit komme, weil es schön ist, mit ihnen und für sie zu arbeiten.

Als Sie NewMark 1996 gegründet haben, war eine speziell auf die Bedürfnisse der Finanz- und Bankenbranche ausgerichtete Marketing- und Kommunikationsagentur etwas Neues. Was war der Auslöser dafür, dass Sie Ihre Bankkarriere damals an den Nagel gehängt und sich auf das Abenteuer Selbständigkeit eingelassen haben?

Ich komme aus einer Familie von Selbständigen: Kaufleuten, Handwerksmeistern, Landwirten, Winzern – das ist die einfache Antwort auf diese Frage. Insofern war das damals eigentlich gar kein so großer Schritt. Ich will verändern und gestalten und habe eine Marktlücke gesehen. Der Schritt zum eigenen Unternehmen war da nur konsequent. Ich wollte nicht einkaufen, ich wollte selber machen.

Was treibt Sie an?

Ideen und Menschen. Menschen, die mir Freiheit und Vertrauen einräumen, setzen bei mir Energie frei. Mein Ziel und das Ziel von NewMark ist es – wie der Name schon sagt – neue Zeichen zu setzen. Dafür muss man möglichst zwei, drei Schritte voraus sein. Vor der Welle sozusagen, um dann die Welle reiten zu können.

Wie schaffen Sie das seit mehr als zwei Jahrzehnten?

Das geht nur im Team. Klingt platt, ist aber so. Ich ermutige Neugierde, die Lust am Entdecken. Und natürlich arbeiten wir gemeinsam hart und wenn es sein muss auch mal rund um die Uhr, um die anspruchsvollen Kommunikationsaufgaben, mit denen unsere Kund*innen zu uns kommen, zu erledigen und ihre Erwartungen möglichst zu übertreffen.

Auf den Punkt gebracht – was ist die Erfolgsformel?

Freiheit und Vertrauen. Fordern und fördern. Dann macht es Spaß neue Zeichen zu setzen. Immer wieder. Jeden Tag.